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Auszeichnung der prout Performer Medalists

Am 6. Februar 2026 war PROUT AT WORK zu Gast bei Microsoft in München.

Im Bühnengespräch mit PROUT AT WORK-Vorstand Albert Kehrer berichtete Florian Deter (General Manager, EMEA Leader Strategic Enterprise Partners) vom Stellenwert von Diversity bei Microsoft und darüber, wie wichtig Allies sind.

Als Entertainment-Program hatten wir Lydia Kayn, King Tenu und Miss Lulu V zu Gast – danke für die großartigen Looks und Drag-Performances!

Hauptteil des Events war die Auszeichnung der MEDALISTS der drei Listen vor Ort. Wir gratulieren den PROUT Executives: Ralf Thieme, Manja Greimeier und Timon Gremmels, den PROUT Voices: Besdegül Ünsal, Youcef Zeghouani und Anna Wischlitzki, sowie den PROUT Executive Allies: Dr. Henrik Ahlers, Ulrike Brouzi und Sandra Stibale.

Eine Übersicht über alle NOMINEES und MEDALISTS findet Ihr auf proutperformer.proutatwork.de.

Im Anschluss hatten die Gäst_innen Gelegenheit – in der Hand ein kühles Getränk und köstliches Essen – weiter in den Austausch zu gehen und zu netzwerken.

Die PROUT PERFORMER 2025 wurden medial begleitet und unterstützt von Special Media SDL GmbH.

Ganz herzlichen Dank an alle Besucher_innen, unsere Sponsor_innen, an unsere Gastgeber_innen, Mit-Organisator_innen und die Microsoft GLEAM ERG für die tatkräftige Unterstützung vor Ort.

Impressionen von der Veranstaltung

Fotograf: Raphael Renter (bitte angeben) – nicht zur kommerziellen Nutzung gedacht.

Mit freundlicher Unterstützung von

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PROUT AT WORK-Konferenz 2025:

Gemeinsam.Füreinander.Einstehen.

Unter dem Motto „Gemeinsam.Füreinander.Einstehen.“ fand die PROUT AT WORK-Konferenz 2025 gemeinsam mit Lead Partner Audi am 21. und 22. Oktober im Audi Forum Ingolstadt statt. Neben spannenden Panelgesprächen, Keynotes und interaktiven Breakout Session hielt das Programm Best Practices rund um Queer Diversity und viel Raum zum Diskutieren und Netzwerken für das Publikum bereit.

Speaker_innen

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Xavier Ros (he/him), Arbeitsdirektor und Mitglied des Vorstands der AUDI AG für den Geschäftsbereich Personal
 
Sophie Koch (she/her), Queer-Beauftragte der Bundesregierung
Linda Kurz (she/her), Marketingleitung Audi Deutschland
Prof. Dr. Daniela Voigt (sie/ihr), SPIEGEL-Bestsellerautorin und Expertin für toxische Dynamiken in Organisationen
Sabina Ahmed (she/her), Inklusionsberaterin, Speakerin und Trainerin
Prof. Dr. Jan Schürmann-Vengels (he/him), Universität Witten/Herdecke
Priv-Doz. Dr. Luis Escobar (he/him), Experte für Mental Health und Gesundheitsedukation, AUDI AG
Sonja Schwerdtner (she/her), Co-Sprecherin von dbPride Germany und Teamlead Business Line Compliance, Deutsche Bank
Christopher Mohr (he/him), Co-Sprecher von dbPride Germany und Business Manager des Berlin Technology Centre, Deutsche Bank
Samet Akti, Sr. D&I Manager, Zalando
Michaela Jaap (she/her), Mitglied des Vorstands, Charta der Vielfalt e.V. und Head of Corporate Culture & Responsibility, Hays
Lilith Raza (she/her), Fachreferentin für „Queer und Flucht“, LSVD+
Ina Wolf (she/her), Fachreferentin für „Queer und Flucht“, LSVD+
Daniel Danzl (they/them), Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in, TUM School of Management
Bernd Krajnik (he/him), Partner bei EY-Parthenon
Kira Alin (she/her), Diversity, Journalistin und Moderatorin
Jens Schönleber (he/him), Kernmitglied queer&friends@audi und Eventmanager, AUDI AG
Pinay Colada, Dragqueen, Make-up Artist, Hairstylist und Wigstylist

Aufzeichnungen und Impressionen

Disclaimer: Die Fotos der Konferenz unterliegen dem Copyright „AUDI AG“ und „PROUT AT WORK„. Gerne auch die Fotografinnen „Forster & Martin Foto“ nennen. Die Bilder stehen nur für eine nicht-kommerzielle Nutzung zur Verfügung und die Copyright Angabe muss mit angegeben werden.

Mit freundlicher Unterstützung von

Lead Partner
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Mehr Infos zur nächsten PROUT AT WORK-Konferenz.

Auch 2025 verlieh die PROUT AT WORK-Foundation zum mittlerweile achten Mal die Queer Network Awards an engagierte Netzwerker_innen. Am Abend des ersten Konferenztages wurden in diesem Jahr insgesamt vier Netzwerke in den Kategorien Big Impact Initiative, Rising Star, Global Leader Network und Sustainability ausgezeichnet.

Die Gewinner_innen der Queer Network Awards 2025

BIG IMPACT INITIATIVE AWARD:
pride at munich re

In diesem Jahr erhält das Mitarbeitendennetzwerk Pride at Munich Re den Award in der Kategorie BIG IMPACT INITIATIVE. Das Netzwerk hat die Initiative „Column of Voices – BREAKING NEWS“ ins Leben gerufen. Eine selbstgebaute Litfaßsäule mit selbst-designten Plakaten machte auf die Polarisierung in der Gesellschaft und die Rolle von Sprache und Medien aufmerksam. Im Rahmen einer Ausstellung, ergänzt durch ein Begleitbuch, wurden Besucher_innen angeregt, kritisch über die Art und Weise nachzudenken, wie sie Informationen konsumieren und teilen. Abgerundet wurde die Initiative durch ein TOGATHERING mit PROUT AT WORK mit dem Ziel, den Dialog zu fördern und Ansätze zur Überwindung gesellschaftlicher Polarisierung zu entwickeln. Im Mittelpunkt stand dabei der Gedanke, Brücken zu bauen und gegenseitiges Verständnis zu stärken.

RISING STAR AWARD:
bunt@dwd

Dem Netzwerk BUNT@DWD vom Deutschen Wetterdienst wird in diesem Jahr der RISING STAR Award verliehen. Das Netzwerk setzte zur diesjährigen Pride-Saison eine Aktion auf Social Media um, die eine sehr große Reichweite erzielt hat – auch außerhalb der queeren Community. Unter dem Titel „CSD-Wetter“ veröffentlichte das Netzwerk zu den CSDs der größeren deutschen Städte einen Tag vor der Parade eine Wettervorhersage auf den gesamten Social Media Kanälen des Deutschen Wetterdienstes. Dadurch erreichte das Netzwerk auch Menschen, die zuvor wenig Berührungspunkte mit dem Christopher Street Day sowie queeren Themen generell hatten.

GLOBAL LEADER NETWORK AWARD:
global ing rainbow lions

Mit dem GLOBAL LEADER NETWORK Award wird das Netzwerk Global ING Rainbow Lions ausgezeichnet, das derzeit in 23 Ländern aktiv ist, darunter Australien, Singapore, Philippinen, Deutschland, Niederlande, Polen, den USA und viele weitere. Damit erreicht das Netzwerk über 86% der Mitarbeitenden weltweit, was mehr als 54.000 Kolleg_innen entspricht. Das Herzstück der globalen Struktur ist das vor über zwei Jahren gegründete Netzwerk-Board. Es bringt Vertreter_innen aus jedem lokalen Netzwerk zusammen, um die Bemühungen zu koordinieren, bewährte Verfahren auszutauschen und die gemeinsame Wirkung zu verstärken. In diesem Jahr fand eine zweitätige globale Konferenz in Warschau statt, bei der sich 14 lokale Netzwerke aus der ganzen Welt trafen und sich über die Zukunft von Queer Inclusion im Unternehmen austauschten.

sustainability AWARD:
out pfizer employee network (open)

OPEN, das LGBTIQ+-Netzwerk von Pfizer Deutschland, wird mit dem SUSTAINABILITY Award der PROUT AT WORK-Foundation ausgezeichnet. Mit Pride@Work Awareness Sessions, dem Teilen persönlicher Geschichten zum Coming Out Day oder kreativen Formaten wie dem queeren Gaming-Afterwork schafft das Netzwerk seit fast einem Jahrzehnt emotionale Zugänge und niedrigschwellige Gesprächsangebote. Als Teil des Pfizer DE&I-Teams ist OPEN fester Bestandteil des Onboardings neuer Mitarbeitender. Auch Senior Leaders zeigen hohe Wertschätzung und sind aktiv eingebunden. Im Zentrum steht das Ziel, ein Arbeitsumfeld zu fördern, in dem alle Mitarbeitenden so sein können, wie sie sind und ihr volles Potenzial entfalten können.

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Caroline Farberger

„Wenn Sie nicht aktiv einbeziehen, schließen Sie wahrscheinlich unbewusst aus.“

Ein klares Zeichen für Diversity, Equity und Inclusion (DEI): Viele Unternehmen schränken ihre DEI-Programme und -Aktivitäten ein und geben dem politischem Druck nach. Darüber diskutierten auch die Gäst_innen des diesjährigen DINNER BEYOND BUSINESS – mit einer klaren Signalwirkung.

Auch Albert Kehrer, Vorstand der PROUT AT WORK-Foundation, betonte die Wichtigkeit von Queer Diversity und Chancengleichheit in der Arbeitswelt: „Wir von PROUT AT WORK sind überzeugt, dass Vielfalt an sich, aber auch queere Vielfalt, gut für das Unternehmen ist, denn vielfältige Teams sind nachweislich besser als homogene Gruppen.“

Beim 8. DINNER BEYOND BUSINESS der Stiftung PROUT AT WORK stand das Engagement von Unternehmen und Führungskräften für queere Beschäftigte im Fokus: „Wir sind überzeugt davon, dass unterschiedliche Sichtweisen für innovative Ideen unerlässlich sind, und Innovation ist der Kern unseres Handelns. Seit 140 Jahren orientieren wir uns dabei an unseren Leitprinzipien – Respekt, Empathie, Vertrauen und Leidenschaft – damit alle Mitarbeitende mit Stolz und Wertschätzung arbeiten können. Das DINNER BEYOND BUSINESS von PROUT AT WORK ist eine wertvolle Plattform, um genau darüber in den Dialog zu treten, voneinander zu lernen und gemeinsam Impulse für mehr Chancengleichheit zu setzen“, so Médard Schoenmaeckers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH.

Caroline Farberger teilte in ihrer Keynote private Einblicke

Der Einladung zum DINNER BEYOND BUSINESS 2025 folgten über 50 Senior Executives bedeutender Wirtschaftsunternehmen und -Institutionen, darunter Vertreter_innen von Accenture, BASF, Commerzbank, Deutsche Telekom, Deutscher Wetterdienst, IKEA, Linklaters, MSD, Novelis, OTTO und ZDF. In der Zentrale von Boehringer Ingelheim in Ingelheim am Rhein genossen die Teilnehmer_innen des hochkarätigen Networking-Events ein exklusives Dinner. Albert Kehrer erläuterte die Hintergründe des DINNER BEYOND BUSINESS in seiner Begrüßungsrede: „Die Idee zu PROUT AT WORK entstand vor 20 Jahren, als die Inklusion queerer Menschen in der Wirtschaft noch kein großes Thema war. Wir alle sehen, dass die Politik in einigen Ländern Themen der Vielfalt und die Rechte von queeren Menschen einschränkt. Deshalb haben wir zum DINNER BEYOND BUSINESS 2025 eingeladen, um mehr über die queere Seite der Wirtschaft zu erfahren. Um Führungskräften zuzuhören, die selbst Teil der queeren Community sind. Die Unterstützung queerer Menschen am Arbeitsplatz ist viel mehr als nur die Unterstützung einer marginalisierten Gruppe.

Höhepunkt des Abends war die Keynote von Caroline Farberger, Board Executive, Investorin, G7 Advisor und Speakerin, über ihre persönlichen Erfahrungen als trans* Frau und CEO und Vielfalt als Unternehmensvorteil. 

„Ich wurde als Junge geboren, doch damals fehlte das Wissen über andere Geschlechtsidentitäten. Mir wurde klar, dass ich nur eine Chance habe, mein Leben so zu leben, wie ich bin. Ich dachte: Was für ein Vorbild würde ich als Elternteil sein, wenn ich mein Leben nicht authentisch lebe?“

Caroline Farberger ist die erste hochrangige Führungskraft in den nordischen Ländern, die offen über ihre Transition spricht. Bis 2022 war sie CEO bei ICA Insurance, einem bekannten schwedischen Versicherungsunternehmen. Derzeit ist sie als Vorstandsmitglied, Investorin und Speakerin tätig.

„Wir in Europa müssen unsere Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit steigern. Das können wir mit unserer stagnierenden Bevölkerung nur erreichen, wenn wir die Vielfalt unserer Arbeitskräfte wirklich voll ausschöpfen. Das erfordert eine bewusste Entscheidung jeder einzelnen Person, Inklusion im Verhalten und im Führungsstil zu verankern. Wenn Sie nicht aktiv einbeziehen, schließen Sie wahrscheinlich unbewusst aus“.

Einblick in den Abend

Vielen Dank an den Gastgeber des diesjährigen DINNER BEYOND BUSINESS:

Logo Boehringer Ingelheim

Was trans*, inter* und nicht-binäre Mitarbeitende und Ihre Unternehmen beachten sollten.

Aufgrund der aktuellen rechtlichen Entwicklungen für queere Menschen in den USA, haben wir einen kompakten Leitfaden zu Dienstreisen in das Land und die Auswirkungen für trans*, inter* und nicht-binäre Mitarbeitende erstellt.

Seit dem 20. Januar 2025 gilt in den USA eine neue gesetzliche Regelung zur Geschlechtsanerkennung in offiziellen Dokumenten (Executive Order 14168). Diese erkennt ausschließlich das bei Geburt zugewiesene Geschlecht an und stellt somit einen deutlichen Rückschritt in der Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt dar – mit konkreten Auswirkungen auf Dienstreisen von trans*, inter* und nicht-binären Mitarbeitenden.

Im Juni 2025 hob das Urteil einer Bundesrichterin das Dekret vorerst teilweise auf, wodurch US-Bürger_innen erneut Pässe mit einem „X“-Eintrag erhalten können. Es bleibt jedoch unklar, welche Auswirkungen dieses Urteil auf Reisende aus dem Ausland haben wird.

Wir haben einen kompakten Leitfaden erstellt, der die wichtigsten Informationen, Risiken und Handlungsempfehlungen für Dienstreisen in die USA zusammenfasst – sowohl für Unternehmen als auch für betroffene Mitarbeitende.

Warum das wichtig ist:

  • Die neue Regelung kann zu Visaproblemen, Einreiseverweigerungen oder sogar strafrechtlichen Konsequenzen führen.
  • Arbeitgeber_innen tragen Verantwortung für die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden auf Dienstreisen – insbesondere bei sensiblen rechtlichen Rahmenbedingungen.
  • Frühzeitige Planung, interne Awareness und rechtliche Absicherung sind entscheidend.

Leiten Sie diesen OnePager intern weiter und integrieren ihn in Ihre Reiserichtlinien für die USA, um insbesondere trans*, inter* und nicht-binäre Mitarbeitende über die veränderten Bestimmungen zu informieren und eine möglichst sichere Einreise zu gewährleisten.

Fragen? Fragen!

Wir freuen uns Ihnen weiterzuhelfen.

Am 13. Deutschen Diversity-Tag der Charta der Vielfalt e.V. macht die Stiftung PROUT AT WORK gemeinsam mit 13 Unternehmen deutlich: Diversity bleibt – trotz Restriktionen gegen Diversity, Equity und Inclusion (DEI) in Unternehmen.

Die von der PROUT AT WORK-Foundation ins Leben gerufene Kampagne #DiversityBleibt spricht sich für Diversity, Equity und Inclusion (DEI) in Unternehmen aus – trotz aktueller Entwicklungen, die gelebte Vielfalt am Arbeitsplatz einschränken.

Diese Entwicklung gegen DEI-Programme und -Initiativen ist ein eindeutiger Rückschritt – sowohl für queere Mitarbeiter_innen als auch für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen. Studien belegen deutlich:

  • Je mehr Diversity Management Maßnahmen am Arbeitsplatz umgesetzt werden, desto offener gehen die Beschäftigten mit ihrer geschlechtlichen bzw. sexuellen Identität am Arbeitsplatz um.¹
  • Je offener die Befragten sind (bzw. sein können), desto höher ist ihre Arbeitszufriedenheit, desto stärker ist die Verbundenheit mit dem Unternehmen und desto stärker sind sie davon überzeugt, am Arbeitsplatz einen wertvollen Beitrag zu leisten.¹
  • Europäische Unternehmen mit gemischten Teams haben eine über 60 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, überdurchschnittlich profitabel zu sein.²
  • Unternehmen mit hoher Gender-Diversität haben eine um 25% und damit signifikant höhere Wahrscheinlichkeit, überdurchschnittlich profitabel zu sein (2014 lag der Wert noch bei 15%). Betrachtet man den Faktor der ethnischen Diversität (Internationalität des Vorstands), liegt dieser Wert sogar bei 36%.³

Unternehmen machen deutlich: Wir stehen ein für Vielfalt in der Arbeitswelt

Gemeinsam mit 13 Unternehmen setzt die Stiftung PROUT AT WORK ein klares Zeichen für Vielfalt in der Arbeitswelt. Folgende Unternehmen haben sich der Social Media Kampagne #DiversityBleibt angeschlossen, die auf den sozialen Netzwerken LinkedIn, Instagram und Facebook veröffentlicht wird: Audi, Beiersdorf, Campana & Schott, Edelman, NORD/LB, NTT DATA, OTTO, R+V, Randstad, REWE Group, Roland Berger, Solaris und Vinci Energies.

Übersicht #DiversityBleibt
#DiversityBleibt Statement Audi
#DiversityBleibt Statement Beiersdorf
#DiversityBleibt Statement Edelman
#DiversityBleibt Statement NORD/LB
#DiversityBleibt Statement NTT DATA
#DiversityBleibt Statement OTTO
#DiversityBleibt Statement R+V
#DiversityBleibt Statement Randstad
#DiversityBleibt Statement REWE Group
#DiversityBleibt Statement Roland Berger
#DiversityBleibt Statement Solaris
#DiversityBleibt Statement VINCI Energies
#DiversityBleibt Statement Campana & Schott Christophe Campana
#DiversityBleibt Statement Campana & Schott Eric Schott
#DiversityBleibt Statement Campana & Schott Alexander von Steinbüchel
#DiversityBleibt Statement Campana & Schott Jana Müller
#DiversityBleibt Statement Campana & Schott Sven Weitz
#DiversityBleibt Statement Campana & Schott Andrea Wick
#DiversityBleibt Statement Campana & Schott Anna Adler

Mit zahlreichen Statements machen die Unternehmen deutlich, weshalb sie weiterhin Maßnahmen für Diversity, Equity und Inclusion (DEI) umsetzen und damit Menschen jeglicher sexuellen Orientierung, geschlechtlichen Identität, sozialen oder ethnischen Herkunft, Religion und Weltanschauung, körperlicher und geistiger Fähigkeiten sowie jeglichen Alters im Unternehmen willkommen heißen und ein respektvolles Miteinander fördern.

„Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Unternehmen der Kampagne ‚Diversity bleibt!‘ angeschlossen haben. Wir müssen aktuell noch stärker zusammenstehen und uns trotz Gegenwind aus den USA für Vielfalt und Chancengleichheit in der Arbeitswelt aussprechen. Die Rückmeldung auf die Kampagne zeigt mir, dass unsere Arbeit für Queer Diversity Früchte trägt und in den Unternehmen gesehen wird. Dennoch müssen wir auch außerhalb unserer Blase sichtbar sein und auch Menschen, die wenig Berührungspunkte mit dem Thema haben, von Queer Diversity am Arbeitsplatz überzeugen.“ – Albert Kehrer, Vorstand von PROUT AT WORK

Quellen:

¹Frohn, D. & Heiligers, N. (2024). »Out im Office?!« Die Arbeitssituation von LSBTIQA* Personen in Deutschland. IDA | Institut für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung.

²Diversity matters even more (2024). McKinsey & Company.

³Diversity wins: How inclusion matters (2020). McKinsey & Company

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PROUT EMPLOYER o2 TELEFÓNICA

„Ein Arbeitsplatz, an dem jede_r ohne Angst authentisch sein kann, ermöglicht Spitzenleistungen und schafft echte Gemeinschaft.“

Nicole Gerhardt ist seit August 2017 bei Telefónica Deutschland und verantwortet als Chief Organizational Development & People Officer die Organisationsentwicklung und den Personalbereich des Unternehmens. In dieser Funktion schaut sie ganzheitlich auf die Organisation, ihre Entwicklung, Transformation und Erneuerungsfähigkeit. Als Sponsorin der PRIDE Community bei o2 Telefónica macht sich Nicole Gerhardt stark für eine vielfältige und inklusive Unternehmenskultur.

Warum ist es ein Anliegen für Sie, queere
Mitarbeiter_innen zu unterstützen?

 

Nicole Gerhardt: Unterschiedliche Perspektiven bringen neue Ideen und stärken uns als Unternehmen. Queere Mitarbeitende leisten dazu einen entscheidenden Beitrag, indem sie Denkmuster erweitern und Barrieren durchbrechen. Ein Arbeitsplatz, an dem jede_r ohne Angst authentisch sein kann ermöglicht Spitzenleistungen und schafft echte Gemeinschaft. Und genau das suchen Menschen, gerade in diesen Zeiten.

Welche Initiativen in Bezug auf Chancengleichheit queerer
Personen am Arbeitsplatz verfolgen Sie in Ihrem Unternehmen?

 

Nicole Gerhardt: Bei o2 Telefónica setzen wir auf Initiativen, die ein Umfeld schaffen, in dem sich jede_r authentisch entfalten kann. Unsere PRIDE-Community spielt dabei eine zentrale Rolle:
Sie stärkt das Bewusstsein für queere Themen und fördert den Austausch auf allen Ebenen des Unternehmens. Durch regelmäßige Schulungen, Sensibilisierungsmaßnahmen und sichtbare Unterstützung durch den Vorstand, auch in anderen Diversitätsdimensionen, schaffen wir konkrete Strukturen für Chancengleichheit. Unser Ziel ist es, Diskriminierung aktiv entgegenzuwirken, queere Stimmen im Unternehmen zu stärken und ganz wichtig: voneinander zu lernen und Ängste abzubauen.

Was sind die nächsten Schritte, Wünsche und Ziele
für Queer Diversity bei Telefónica?

 

Nicole Gerhardt: Es geht nicht darum, viele Schritte zu machen, sondern die richtigen – und dann konsequent und mit Überzeugung. Das muss nicht kompliziert sein: Kommunikation, Trainings und das Bewusstsein, dass das keine abgeschlossene Aufgabe ist, sind entscheidend. Wir sprechen aktuell viel zu wenig darüber, dass Queerfeindlichkeit auch bei uns in Deutschland wieder zunimmt. Unsere gesellschaftlichen Errungenschaften müssen kontinuierlich verteidigt werden. Ich möchte, dass wir unsere Rolle als Brückenbauer, innerhalb wie außerhalb des Unternehmens, hier noch stärker nutzen.

Wobei erhoffen Sie sich konkrete Unterstützung
von PROUT AT WORK?

 

Nicole Gerhardt: Von PROUT AT WORK erhoffen wir uns vor allem fachliche Expertise und praxisnahe Unterstützung. Wir wissen, dass es in gesellschaftlich und wirtschaftlich herausfordernden Zeiten besonderes Fingerspitzengefühl und Erfahrung braucht, um DE&I-Maßnahmen wirksam umzusetzen und das bringt PROUT AT WORK mit. Zudem schätzen wir die Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmen konstruktiv und vertraulich auszutauschen.

Was würden Sie anderen Unternehmen raten, die
Queer Diversity noch nicht für sich entdeckt haben?

 

Nicole Gerhardt: Fangen Sie an – aber nur, wenn Sie es ernst meinen. Die Zeit der Symbolpolitik ist vorbei. Unternehmen, die zuhören, lernen und Räume schaffen, in denen alle authentisch sein können, gewinnen die besten Ideen und stärksten Teams. Doch es geht um mehr als Geschäft: Queere Inklusion ist ein Beitrag zu einer gerechteren Gesellschaft, in der wir doch schlussendlich alle leben wollen. Der Einstieg? Kleine, bewusste Schritte wie Sensibilisierungsschulungen, offener Austausch oder Policies, die queere Bedürfnisse ernst nehmen. So zeigen wir, dass echte Veränderung nicht von außen kommt, sondern von innen beginnt.

Liebe Nicole Gerhardt, vielen Dank für das Gespräch!