BASF

PROUTEMPLOYER BASF

„Deshalb setze ich mich in unserem Unternehmen für einen offenen und respektvollen Umgang miteinander ein – und das bedeutet, dass sich alle Menschen bei uns in ihrer Einzigartigkeit wahrgenommen und akzeptiert fühlen.“

Michael Heinz ist Mitglied des Vorstands der BASF SE. Er ist verantwortlich für die Bereiche Engineering & Technical Expertise, Environmental Protection, Health & Safety, European Site & Verbund Management und Human Resources. Er ist Arbeitsdirektor der BASF SE und Standortleiter für das Werk Ludwigshafen. Heinz ist bereits seit 2011 Mitglied des Vorstands und war in dieser Zeit zuständig für die Bereiche Dispersions & Pigments, Care Chemicals, Nutrition & Health, Performance Chemicals, Advanced Materials & Systems Research sowie die Region South America und perspectives, das innerhalb der BASF-Gruppe Marketing und Vertrieb unterstützt.

Welche Ziele verfolgt BASF mit der PROUTEMPLOYER-Kooperation?

 

Michael Heinz: Mit dieser Kooperation signalisieren wir unternehmensintern wie auch nach außen, dass wir bei BASF ein offenes, tolerantes und einbeziehendes Arbeitsumfeld pflegen und fördern. Wir sind Gründungsmitglied der prout at work-Stiftung und setzen uns auch weiter für die Belange von LGBT*IQ ein, weil wir wollen, dass sich alle Mitarbeiter_innen bei uns wohlfühlen und sich nicht wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Identität verstecken müssen oder gar benachteiligt werden.

Welche Aktivitäten gibt es bei BASF zu LGBT*IQ-Diversity?

 

Michael Heinz: Wir fördern z.B. seit 2012 das Mitarbeiternetzwerk LGBT+Friends am Standort Ludwigshafen. Das Netzwerk befasst sich mit Themen und Anliegen der homosexuellen, bisexuellen und Transgender-Beschäftigten und versteht sich als Forum zum Netzwerken und Erfahrungsaustausch. Es ist offen für alle interessierten Kollegen_innen. Auch zum IDAHOT und anderen LGBT*IQ-relevanten Anlässen zeigen wir unsere Unterstützung durch interne und externe Kommunikationsaktivitäten.

Warum ist es für Sie persönlich wichtig, LGBT*IQ zu unterstützen?

 

Michael Heinz: Ich habe in meinem persönlichen Umfeld erlebt, was es für LGBT*IQ-Menschen bedeutet, gesellschaftlich nicht akzeptiert zu sein und sich demzufolge auch nicht offen zu ihrer sexuellen Orientierung bekennen zu können. Deshalb setze ich mich in unserem Unternehmen für einen offenen und respektvollen Umgang miteinander ein – und das bedeutet, dass sich alle Menschen bei uns in ihrer Einzigartigkeit wahrgenommen und akzeptiert fühlen.

Lieber Herr Heinz, vielen Dank für das Gespräch!