Workshops im IKEA Logistikzentrum Dortmund

Nachdem PROUT AT WORK bereits im vergangenen Jahr Sensibilisierungsworkshops bei IKEA in Dortmund durchgeführt hat – und das Feedback durchweg positiv war – haben IKEA und die Stiftung gemeinsam entschieden, die Schulungen für IKEA-Mitarbeitende ohne festen PC-Arbeitsplatz – etwa in der Logistik, in Lagerhallen oder im Verkauf – auch in diesem Jahr durchzuführen. Zeitfenster für klassische Workshopformate sind wesentlich schwieriger einzubinden, und digitale Informationswege greifen hier oft nicht. Deswegen war PROUT AT WORK direkt in den Lagerhallen des Logistikzentrums vor Ort.

Übergreifende Sensibilisierungsangebote im Logistikzentrum von IKEA

Die gemeinsame Sensibilisierungsveranstaltung der Stiftung PROUT AT WORK und PROUT EMPLOYER IKEA fand in diesem Jahr an zwei Tagen statt – und zwar am 12. und 13. November 2025 im Logistikzentrum in Dortmund. Ziel war es, möglichst viele Mitarbeitende aus verschiedenen Arbeitsbereichen – aber insbesondere den Lagerhallen des Logistikzentrums – zu erreichen. Das Konzept: niedrigschwellige, kurzweilige Formate, die sich flexibel in den Arbeitsalltag einfügen lassen.

Über die zwei Arbeitstage hinweg bot die Veranstaltung sechs Workshops, zu denen sich Mitarbeitende in Gruppen vorab anmelden konnten und für die sie entsprechend freigestellt wurden. In den Sessions wurden grundlegende Informationen zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt vermittelt – anschaulich, praxisnah und stets mit Raum für konkrete Fragen und persönliche Anliegen. Direkt im Anschluss gab es Zeit für Diskussionen und Austausch: ein wertvoller Moment, in dem Unsicherheiten klar angesprochen und Dialogräume geöffnet werden konnten. Im Rahmen dieser Workshops konnte die Stiftung knapp 100 Menschen erreichen.

Ziel: Sensibilisierung und Abbau von Vorurteilen

Ein besonderes Element war die Reflexionsübung, die jedem Teilnehmenden die Möglichkeit bot, sich selbst mit eigenen Einstellungen und eventuell vorhandenen Vorurteilen auseinanderzusetzen. Diese Übung wurde bewusst niedrigschwellig gehalten und sollte zum Nachdenken anregen, ohne zu überfordern oder zu belehren.

Dass das Konzept aufging, zeigte die hohe Beteiligung: Viele Mitarbeitende aus unterschiedlichsten Bereichen nahmen über die beiden Tage verteilt das Angebot an. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, Sensibilisierungsarbeit nicht ausschließlich digital oder zentral anzubieten, sondern Menschen dort abzuholen, wo sie sind – mitten im Arbeitsalltag, zwischen Regalen, Lagerflächen und Gabelstaplern.

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