Regelmäßig lädt unser Vorstand Albert Kehrer ein inspirierendes Role Model der LGBT*IQ Community oder einen LGBT*IQ Ally zum Gespräch ein. Freuen Sie sich auf einen interessanten Austausch über Vorbilder und Sichtbarkeit in der LGBT*IQ Community.

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der gast des tages

© Lichtbildatelier Eva Speith, Darmstadt

Philip Heßen

Head of HR Strategy & Transformation bei Merck
Platz 6 auf der TOP 100 OUT EXECUTIVES-Liste 2020

Philip Heßen ist seit 2014 im Wissenschafts- und Technologiekonzern Merck tätig. Begonnen hat er als globaler Rewards Leiter, war zwischenzeitlich Personalleiter in Deutschland und verantwortet seit 2019 die globale People und HR Strategie des Konzerns.

Seine berufliche Karriere hat er im Siemens Konzern begonnen und verantwortete unter anderem die Einführung einer aktienbasierten Incentive- und Mitarbeiteraktienkultur. 2011 wechselte er als globaler Rewards und Executive HR Leiter in das Hightech-Unternehmen OSRAM und begleitete unter anderem den Börsengang des Unternehmens und damit den Spin-off vom Mutterkonzern Siemens.

Einmal im Monat lädt unser Vorstand Albert Kehrer ein inspirierendes Role Model der LGBT*IQ Community oder einen LGBT*IQ Ally zum Gespräch ein. Freuen Sie sich auf einen interessanten Austausch über Vorbilder und Sichtbarkeit in der LGBT*IQ Community.

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der gast des tages

© Claudia Brind-Woody

Claudia Brind-Woody
Managing Director, Walgreens Boots Alliance bei IBM
Co-Vorsitzende für die globale IBM LGBT+ Executive Taskforce
Teil der INvolve Role Model Hall of Fame

Claudia Brind-Woody ist derzeit IBM Managing Director, Walgreens Boots Alliance, wo sie das Team in Europa und Nordamerika leitet. Vor dieser Rolle war sie Vice President und Managing Director für IBM Global Intellectual Property Licensing, wo sie IBM durch IP-Partnerschaften mehr als 3 Milliarden US-Dollar Gewinn bescherte. Sie leitete auch die beiden großen Veräußerungen von IBM Software im Jahr 2019 – eine im Wert von 1,77 Milliarden Dollar und die andere 545 Millionen Dollar. Claudia ist seit 1996 bei IBM und hatte bereits mehrere globale Rollen inne, darunter auch in Finnland und Großbritannien.

Claudia ist eine versierte Rednerin, die auf der ganzen Welt Vorträge zum Thema LGBT Diversity hielt. Sie hat zusätzlich an den folgenden Büchern mitgewirkt: Out & Equal at Work: From Closet to Corner Office (2013) und The Glass Closet: Why Coming Out is Good for Business (2014). Sie ist ebenso im Buch Pride and Joy: LGBTQ Artists, Icons and Everyday Heroes (2017) vertreten.

Claudia ist Mitglied des Beirats von WorkPlace Pride in Amsterdam und von The GayStar News. Sie war darüber hinaus im Vorstand von Out & Equal Workplace Advocates und Lambda Legal.

Im Jahr 2011 erhielt Claudia den Out & Equal Trailblazer Award und wurde in GO Magazine’s „100 Women We Love“ gelistet. 2012 wurde sie in die WorldPride Power List Top 100 von The Guardian aufgenommen. 2013 wurde sie auf Platz 6 der Financial Times LGBT Role Models gelistet, 2014 war sie auf Platz 10 und 2015 auf Platz 5 der Liste. Im Jahr 2015 wurde sie außerdem Platz 2 auf der „Out at Work LGBT Top 50 Executives“ der Telegraph Media Group. Zuletzt wurde sie in die Diva Power List aufgenommen und in die Financial Times LGBT Role Models Hall of Fame für 2016 ernannt.

Bevor sie 1996 zu IBM kam, arbeitete sie für das Atlanta-Komitee für die Olympischen Spiele, als Executive für CenturyLink und als stellvertretende Dekanin der College & Graduate School of Business an der University of Texas in Austin. Außerdem war sie stellvertretende Leichtathletik-Direktorin an der University of Texas in Austin und an der University of Tennessee und stellvertretende Basketball-Trainerin unter Pat Summitt an der University of Tennessee.

Claudia hat einen J.D.-Abschluss, magna cum laude, von der Georgia State University, einen MBA von der University of Texas in Austin und einen M.S. von der University of Tennessee. Sie ist eine Phi Beta Kappa-Absolventin des Mary Baldwin College, wo sie ihren B. A. summa cum laude erwarb. Sie ist als Anwältin bei der State Bar of Georgia zugelassen.

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© Kieran Harnett

Margot Slattery
Global Chief Diversity & Inclusion Officer, Sodexo Group

Als Global Chief Diversity & Inclusion Officer für die Sodexo-Gruppe ist Margot für die strategische Ausrichtung, Umsetzung und Koordination der globalen Initiativen für Vielfalt und Inklusion verantwortlich.

Die in Limerick geborene Margot kam in den frühen 1990er Jahren zu Sodexo Irland und war vor ihrer jetzigen Funktion von 2015 bis 2019 Country President von Sodexo Irland. Für ihre Arbeit an der erfolgreichen Umsetzung eines „inclusive leaderships“ in Irland wurde Margot regelmäßig in den Top 100 LGBT Business Leaders der Financial Times aufgeführt und wurde vom französischen Botschafter in Irland zum Chevalier de l’Ordre National du Mérite ernannt. Darüber hinaus wurde sie mit vielen weiteren Business- und Fachauszeichnungen aus Irland und dem Ausland bedacht.

Sodexo erbringt Dienstleistungen, die die Lebensqualität von Kunden aus den Bereichen Wirtschaft und Industrie, Bildung, Finanzen, Pharma und Gesundheitswesen verbessern. Dazu gehören Lebensmitteldienstleistungen, der Aufbau von Infrastruktur, Facility- und Immobilienmanagement, die Optimierung des Arbeitsplatzes, Wellness-Erlebnisse, persönliche und häusliche Pflegeleistungen.

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© Vaughan Price

Vaughan Price

Partner bei PwC
Gründer und Partner Sponsor für Shine, dem PwC LGBT+ Netzwerk sowie Mitglied im globalen PwC LGBT+ Partner Board
Platz 7 auf der TOP 100 OUT EXECUTIVES-Liste 2020

Nach Abschluss seines Mathematik Studiums hat Vaughan seine Karriere 1985 bei PwC in London begonnen. Nach 6 Jahren wechselte er als FCA (UK Wirtschaftsprüfer) nach München, wo er 1998 in die PwC Deutschland Partnerschaft aufgenommen wurde. Er ist Assurance Inbound Leader bei PwC Deutschland sowie Leader des UK-German Business Network.

Er ist Gründer und Partnersponsor des LGBT+ Netzwerks sowie Mitglied im PwC Global LGBT+ Board und im regionalen Komitee der British Chamber of Commerce in Germany. Als Teil eines globalen Mentoring-Programms ist Vaughan Mentor für einen jungen, schwulen zukünftigen Leiter mit Sitz in Afrika und unterstützt ihn in regelmäßigen persönlichen und virtuellen Meetings, um ihn in dieser kritischen Phase seiner Karriere weiterzuentwickeln.
Er spricht auf zahlreichen Veranstaltungen und nimmt an Podiumsdiskussionen bei Unternehmen wie auch LGBT+ Netzwerkorganisationen teil, um dadurch das Profil von LGBT+ Problemen am Arbeitsplatz zu schärfen und die LGBT+ Inklusivität als inhärenten Bestandteil der Unternehmenskultur zu etablieren.

Jenseits von männlichen Tätern und weiblichen Opfern

Das Stichwort häusliche Gewalt wird meist mit heterosexuellen Beziehungen sowie einer klaren Rollenverteilung verbunden. Die Prävalenz von Gewalt in LGBT*IQ-Beziehungen hingegen erfährt in der Öffentlichkeit wenig Beachtung. Erst seit wenigen Jahren taucht das Thema auch in wissenschaftlichen Studien auf.

Das mag zum einen daran liegen, dass Frauen tatsächlich häufiger Opfer häuslicher Gewalt werden. Zum anderen ist die fehlende Aufmerksamkeit für das Thema aber auch in unserem stereotypen Geschlechterbild und der anhaltenden Diskriminierung von LGBT*IQ-Menschen begründet. Häusliche Gewalt in nicht-heterosexuellen Beziehungen ist somit doppelt tabuisiert.

Gewalt hat viele Gesichter

Insbesondere die Tatsache, dass Gewalt nicht immer nach außen sichtbar ist, macht es Betroffenen oft schwer, rechtzeitig Hilfe zu erlangen. Denn häusliche Gewalt beginnt selten mit einem Faustschlag. Auch psychische Misshandlung, welche körperlichen Übergriffen häufig vorausgehen, fallen unter den Begriff der häuslichen Gewalt, ebenso wie sexuelle Übergriffe verschiedener Art. In gewalttätigen Beziehungen steigert sich die angewendete Gewalt oft in ihrer Intensität und verschiedene Gewaltformen greifen ineinander.

Mehr Gewalt in lesbischen und schwulen Partnerschaften?

Auch in Partnerschaften, die nicht dem heterosexuellen Beziehungsmodell entsprechen, ist Gewalt keine Seltenheit. Studien zeigen, dass Menschen in homosexuellen Beziehungen genauso häufig oder sogar häufiger von häuslicher Gewalt betroffen sind als solche in heterosexuellen Partnerschaften. Bisexuelle oder trans* Menschen werden von der sowieso schon dünnen Studienlage nicht erfasst. Jedoch ist zu vermuten, dass die Situation innerhalb von Partnerschaften dieser Personen ähnlich aussieht.

Insbesondere betroffene Männer suchen aufgrund des herrschenden Stereotyps des „dominanten Manns“ selten Hilfe. Dabei werden homosexuelle Männer genauso erschreckend häufig Opfer von partnerschaftlicher Gewalt wie Frauen. Eine US-Studie kam zu dem Ergebnis, dass beinahe die Hälfte aller homosexuellen Männer – 46 Prozent – unter einer Form der Partnergewalt leidet.

Generell ist die Dunkelziffer der von sexueller Gewalt Betroffenen hoch. Denn für viele Menschen, die in ihrer Partnerschaft Gewalt erfahren, ist die Scham und Angst davor, ihr Leiden publik zu machen, groß.

Frauen entsprechen nicht dem typischen Täterbild

Geht die Gewaltanwendung von einer Frau aus, so haben es Betroffene oft umso schwerer, sich Hilfe zu suchen. Weil Frauen nicht dem typischen Täter_innenbild entsprechen, ist Gewalt in lesbischen Beziehungen noch stark tabuisiert, Beschwerden von betroffenen Personen werden vielmals nicht ernst genommen.

Frauen wird – entsprechend des typischen Klischeebilds – häufig ein eher sanftes Gemüt und ein ausgeprägtes Harmoniebedürfnis zugeschrieben. Doch auch in lesbischen Beziehungen ist häusliche Gewalt leider keine Seltenheit. Angela Schwarz von der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt) erklärt in einem Interview mit dem österreichischen feministischen Magazin an.schläge weiterhin, dass nur drei bis fünf Prozent der Betroffenen in lesbischen Beziehungen Hilfe suchen. In heterosexuellen Beziehungen tun dies 20 bis 24 Prozent. Auch männliche Opfer häuslicher Gewalt durch Frauen tragen ihre Erfahrungen selten nach außen.

Das Beratungsangebot für LGBT*IQ-Menschen ist dürftig

Generell existieren nur wenige Hilfsprogramme und Beratungsangebote, die sich explizit an Betroffene innerhalb der LGBT*IQ-Community richten. Auch, wenn trans* Frauen in deutschen Frauenhäusern grundsätzlich willkommen sind, erkennt die Frauenhauskoordinierung e.V. an, dass es in der Unterstützung von trans* Frauen bei Gewalterfahrung „große Lücken gibt“. Ähnliches gilt für männliche Betroffene von häuslicher Gewalt.

Der Verein Broken Rainbow, der sich für von Gewalt betroffene lesbische und trans* Frauen sowie queere Menschen einsetzt, führt in seinem Jahresbericht 2019 an, dass „viele Klient*innen negative Erfahrungen in der allgemeinen beraterischen oder psychiatrischen Gesundheitsversorgung gemacht haben“, da sie aufgrund ihrer Geschlechtsidentität Diskriminierungen verschiedener Art erfahren. Gerade deshalb, weil LGBT*IQ-Menschen durch ihr Abweichen von der binären oder heterosexuellen „Norm“ oft ohnehin schon wenig Verständnis erfahren, sind spezielle Beratungsangebote und Schutzprogramme gegen häusliche Gewalt für diese Personen besonders wichtig. Hilfe für Betroffene bieten beispielsweise das Projekt MANEO (für schwule Gewaltbetroffene) oder die Beratungsstelle von gewaltfreileben (für Frauen, Lesben, trans* und queere Menschen).

Speaker_innen

Vorträge

Akzeptanz statt toleranz

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Dr. Sabine Nikolaus,
Country Managing Director Germany,
Boehringer Ingelheim

„Boehringer Ingelheim steht für eine Kultur der Inclusion, Vielfalt und Wertschätzung. Unsere Mitarbeitenden sollen sich bei Boehringer Ingelheim wohl fühlen, denn nur so können sie ihre volle Innovationskraft entfalten.“

Let’s talk about intersektionalität, baby – ein persönlicher lagebericht

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There is no such thing as single-issue struggle because we do not live single-issue lives”, sagt Audrey Lorde und hat völlig Recht damit. Die Linien des Lebens sind verschieden und vielfältig und keine Vielfaltsdimension steht für sich alleine. Was bedeutet Mehrfachdiskriminierung im Alltag und wieso lassen sich Privilegien und Unterdrückung nicht aufrechnen? Ein Erfahrungsbericht eines Kontingentflüchtlings.

Nikita Baranov,
Executive Assistant to CHRO,
METRO AG

„Intersektionalität ist für mich eine Beschreibung der Realität in der ich lebe, ein Konzept, das in meinem Leben nie ein Konzept war. Es zeigt mir aber klar auf, dass Diskriminierungsformen nie für sich alleine stehen und wenn wir diese nicht sehen, können wir sie auch nicht lösen.“

for more togetherness during covid-19

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How to bring people closer together and drive the conversation on LGBT*IQ issues in times of COVID-19 and social distancing?  In this talk, Piotr will show how Be You at Beiersdorf celebrated the 2020 Pride week with online and offline activities to promote tolerance, diversity, and acceptance. Most importantly, how it created more togetherness in the community and raised awareness among Beiersdorf employees globally, especially to people living in Hamburg with our Pride Bulli. Join us to discover more about #PRIDEINSIDE week.

Piotr Specht,
Global Junior Brand Manager,

Beiersdorf AG

„We want to be there for everyone, anytime – especially during this challenging time. This is true externally with our brand NIVEA and also true internally with our network Be You. During Covid-19 being there for everyone has become more difficult, this is why we implemented an online and offline pride week #PRIDEINSIDE in order to show We are here for you, no matter who you are and who you love.“

The DIVA Survey: LGBTQI Women’s Insight 2020

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As part of the first ever Lesbian Visibility Week, DIVA Media Group teamed up with Kantar to bring you The DIVA Survey: LGBTQI Women’s Insight 2020. The results of this brand new piece of research capture the diversity of our community, highlight the unique challenges we face as women-loving women and shine a light on an often under-researched group.

Sophia Papadopoulos,
Business Analyst and Global Head,
Pride@Kantar

„There were many really interesting findings within the research: Firstly, the disparity of visibility in the LGBTQI community. Secondly, the differences across age in terms of the language we use and the age at which people come out and thirdly, the experiences of LGBTQI parents and their children.“

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Margot Slattery,
Global Chief Diversity & Inclusion Officer,
Sodexo Group

„The different diversity dimensions of Diversity and Inclusion at Sodexo mean so much to all of us at the company, they represent our heart and the people who are the core of our organisation and all of our different traits, background and abilities. They help us to understand who we are and what we need to do ongoing to be sure people feel they are included and belong.“

Panel: Intersektionalität

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Moderation: Yara HOffmann

Emilia Roig,
Founder & Executive Director
des Center for Intersectional Justice (CIJ)


„Intersektionalität ist keine Option, es ist die einzige Lösung gegen Unterdrückung und gesellschaftlichen Ungleichheiten. Intersektionalität lässt sich einfach umsetzen, es bedeutet: Diskriminierung innerhalb von Diskriminierung zu bekämpfen, Ungleichheiten innerhalb von Ungleichheiten sichtbar zu machen, und Minderheiten innerhalb von Minderheiten zu empowern.“

Blu Doppe,
Bildungsreferent_in, Antidiskriminierungs- und Diversity-Trainer_in sowie Trainer_in für Theater der Unterdrückten

„Intersektionale und queer_feministische Perspektiven mit in meine Arbeit einfließen zu lassen, bedeutet für mich: Immer wieder Neues zu ver_lernen und stetig meine Perspektiven zu wechseln und in Frage zu stellen.“

Tsepo Bollwinkel,
Trainer und Aktivist


„Ich streite für die Wahrnehmung und Zentrierung der Menschenrechte, Bedürfnisse und Forderungen der von unserer Gesellschaft an die Ränder abgedrängten Menschen. In meinem professionellen Fokus sind dabei insbesondere durch Rassismus, Sexismus, Klassismus, Heteronormativität, Zweigeschlechtlichkeit und Nord/Süd Hierarchien in Ungleichheit und Ungerechtigkeit Marginalisierte. Der intersektionale Blick auf die Verschränkung von Ungleichheiten sowohl in Biografien als auch in gesellschaftlichen Strukturen ist mir dabei besonders wichtig.“

Louis Tongbong-Thomson,
Senior Associate Diversity & Inclusion,
PwC Deutschland GmbH WPG

„Bei D&I kommt est letztendlich auf die Einbeziehung, dh die Akzeptanz und das respektvolle und erfolgreiche Zusammenleben der verschiedenen Komponente einer gegebenen Menschengruppe-bzw. Organisation an. Da das Erreichen dieses Ziels leider kein Selbstläufer ist, soll sich Mensch mit den Besonderheiten dieser unterschiedlichen Menschengruppen befassen, kennenlernen, verstehen und entsprechend handeln. Sonst droht die Spaltung von dem, was uns einigen soll in unabhängigen, autarken Gemeinschaften, was uns langfristig gefährden würde.“

Janis McDavid

„Ich will in einer Welt leben, in der Merkmale die uns unterscheiden, nicht zu einer Unterscheidung führen. Sprich: in der es egal ist, wie wir aussehen, wo wir herkommen und welche Voraussetzungen wir mitbringen. Hierbei sehe ich die Konzepte der Intersektionalität und Eigenverantwortlichkeit als zentral, um für diese Vision einzutreten.“

Panel: wertschätzende Sprache

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Moderation: Yara HOffmann

Emily Scholle,
Diversity & Inclusion Program Managerin,
IBM

„Gemeinsam mit einer Projektgruppe von engagierten Freiwilligen habe ich an einem Leitfaden für inklusive Sprache gearbeitet. So bilden wir viele Perspektiven ab und binden die Mitarbeitenden, denen wir diese Empfehlungen an die Hand geben, von Anfang an ein. Aktueller Fokus des Leitfadens ist das Thema gendersensible Sprache, weitere Aspekte wie Rassismus und Behinderung folgen nach und nach.“

Olaf Guttzeit,
Head of CoE Life Balance & Disability,
Boehringer Ingelheim

„Sprache verändert Kultur und Kultur beeinflusst Sprache. Bei mir hat die Beschäftigung mit wertschätzender Sprache eine Sensibilisierung ausgelöst. Ich versuche viel bewusster, möglichst keine Person durch Kommunikation auszuschließen. Das beinhaltet auch die Frage der barrierefreien Kommunikation z.B. für Menschen mit Teilhabebedarf.“

Hatice Akyün,
Journalistin





„Im Türkischen sagt man: „Die Zunge ist schärfer als ein Schwert.“ Das mache ich mir sehr bewusst, wenn ich meine Texte und Kolumnen schreibe. Was bewirken meine Worte bei meinem Gegenüber? Bin ich auf Augenhöhe? Welche Absicht habe ich mit der Wahl meiner Worte? Diese Fragen stelle ich mir als Journalistin.“

Linda Gondorf,
Chefin vom Dienst, Head of Content OTTO Unternehmenskommunikation OTTOCOMMS, Co-Founder & Co-Projektleiterin des OTTO-Teams „Gendergerechte Sprache“,
OTTO GmbH & Co KG

„Wir sind in der Gesellschaft und in einigen Unternehmen auf einem guten Weg zu einer fairen Sprache, die alle inkludiert. Wir bei OTTO treiben das Thema der Gendersprache weiter voran, denn für uns ist es nicht nur ein * oder eine Modeerscheinung. Gendergerechte Sprache spricht alle an und schließt niemanden aus.“

Panel: queere vielfalt in den Medien

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Moderation: Tobias Reckmann

Christine Epler,
Head of HR-Strategy, Innovation & Diversity,
Deutsche Bahn AG

„Für mich ist es elementar, die Verankerung von Diversity sowohl Top-Down als auch Bottom-Up vorzunehmen und dabei einen strategischen sowie kulturellen Ansatz zu verfolgen. Deshalb ist Diversity auch direkt bei unserem Personalvorstand angesiedelt und wird bei allen Maßnahmen und Entscheidungen berücksichtigt – zum Beispiel bei der Nachfolgeplanung und dem Talentmanagement. Besonders wichtig ist mir aber auch, dass unsere Mitarbeitenden sich aktiv einbringen können und dabei Unterstützung erhalten – dies passiert im Rahmen von DB-internen Diversity-Initiativen, aber auch durch die Zusammenarbeit mit externen Netzwerken.“

Matthias Wesselmann,
Vorstand,
fischerAppelt AG

„Stereotype vereinfachen das Marketing und machen es plakativ. Gutes diskriminierungsfreies Marketing ist deutlich anspruchsvoller. Man muss immer ein bisschen härter arbeiten und intensiver nachdenken.“

Felicia Mutterer,
Co-Founder & Managing Director,
Achtung! Broadcast GmbH

„Stereotype sind Antagonisten von Diversity, aber (leider) menschlich. Wir können uns alle dabei ertappen, wie wir Leute nach eigenen Faustregeln in Schubladen packen, es ist einfach so schön einfach. Was hilft: Reflexion – break the stereotype – wir müssen bei uns anfangen und eigene Muster überdenken.“

Ingo Bertram,
Pressesprecher & Co-Founder MORE*,
OTTO GmbH & Co KG

„Klar ist: Wer dauerhaft Klischees bedient, trägt dazu bei, dass sich gesellschaftliche Vorurteile verfestigen. Und dennoch sollten wir nicht immer alles bierernst nehmen – und auch mal über uns selbst lachen können. Stereotype und Diversity müssen sich nicht ausschließen. Es kommt vielmehr auf Dosierung und Verpackung an.“

Panel: breaking the glass ceiling

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Moderation: Dr. Eva Voss

Eva Kreienkamp,
Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

„Grundlage für mein Handeln ist den eigenen Weg zu finden, als Mathematikerin, CEO, Mobilitätsexpertin und Genderaktivistin. Und diesen Weg finde ich, weil ich Wegbegleiter*innen hatte und habe, die mich dabei ermutigen und unterstützen.“

Ana-Christina Grohnert,
Vorstandsvorsitzende des Charta der Vielfalt e. V.

„Hinterfragt und brecht gesellschaftliche Rollenbilder und Denkmuster. Seid unbequem. Überzeugt Allies. Nur so können wir die gläserne Decke durchbrechen und Chancengleichheit erreichen.“

Angela Matthes,
CEO,
Baloise Life (Liechtenstein) AG

„Um die gläserne Decke langfristig und nachhaltig zu durchbrechen, müssen wir alle an unseren bewussten und unbewussten Vorurteilen arbeiten.“

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Mena-Mokammel-240x240.jpg

Mena Mokammel,
Assistant Manager,
KPMG

„Bleib wie du bist! Wir Frauen müssen uns nicht verstellen oder besonders maskulin sein, um Erfolg zu haben. Wir können unsere Stärken zu unserem Vorteil nutzen und mit emphatischem Führungsstil Teams leiten und diese zu Glanzleistungen bringen.“

Claudia Feiner,
Project Manager Esports Community,
Porsche AG

„Sich für Diversity einzusetzen war schon immer People Business. Ich stelle immer wieder fest, dass es zuerst um Verbindung und den Menschen im eigentlichen Sinne geht und es erst die persönliche Ebene benötigt, bevor es um Arbeitsthemen gehen kann. Ich sehe wie Projekte in der Praxis ins Stocken geraten, weil dieser Punkt nicht genügend beachtet wird. Kluge Digitalisierung kann uns hlefen, für unsere Anliegen jeweils Verbündete zu finden, Netzwerke aufzubauen und zu pflegen. Uns verbindet mehr als uns trennt.“

Gespräch: LGBT*IQ und rassismus

Lorenz Narku Laing,
Geschäftsführer,
Vielfaltsprojekt

„Es ist vollkommen klar, dass Maßnahmen im Kampf gegen Diskriminierung immer Betroffenen unterschiedlicher Realitäten zu Gute kommen. Der Kampf gegen Heterosexismus kann nicht gedacht werden, ohne auch gegen Rassismus zu kämpfen. Weiterhin ist es wichtig, dass sowohl in den rassismusbetroffenen Communities als auch in der LGBTQI*-Community bewusst über blinde Flecken nachgedacht wird.“

Breakout Sessions

The power of collaboration

Unternehmensinterne Mitarbeitenden-Netzwerke spielen eine wichtige Rolle für Inclusion. Während jedes Netzwerk die je spezifischen eigenen Ziele und Interessen im Blick hat, können die Netzwerke durch weitere Vernetzung und punktuelle Kooperation noch mehr Wirkung im Unternehmen erzielen, wenn es um Diversity und Inclusion geht. Interaktiv gehen wir den Fragen nach, welche Vorteile die Vernetzung von Netzwerken mit sich bringen, wie diese Vernetzung gelingen kann und welche Best Practices es gibt.

Patricia Heufers,
D&I Managerin,
EY

„Für mich gehören alle Diversity Dimensionen zusammen, weil wir nur dann echte Inclusion erreichen. In der Zusammenarbeit von LGBT+ Netzwerken und Frauennetzwerken kann die D&I Agenda gemeinsam vorangetrieben werden.“

Bernd Krajnik,
Leader Strategic Initiatives,
EY Strategy and Transactions EMEIA

„Frauen genau wie LGBTI brauchen Andere, um ihre Anliegen in die Tat umzusetzen und Diversity & Inclusion im Gesamten voranzubringen. Sich gegenseitig als Allies zu unterstützen liegt da auf der Hand, zumal ein Teil der LGBTI Community Frauen sind.“

Dimensionen und Stereotype in der Diversity-Kommunikation

Die Kommunikation zu Diversity, insbesondere die Bildsprache, verfestigt häufig Stereotype, die wir eigentlich abbauen wollen. Die behinderte Person wird im Rollstuhl gezeigt, Menschen mit internationalem Hintergrund durch people of colour. Auch für queere Menschen gibt es klassische Stereotype. Wie können wir sensibel und inklusiv über Diversity kommunizieren, ohne die sichtbaren (und häufig falschen) Dimensionen zu bemühen? Wie gelingt eine gute Diversity-Kommunikation, die alle anspricht?

Antonia Wadé,
Diversity Management,
AUDI AG

„Diversity Dimensionen sind Übel und Notwendigkeit zugleich. Wir brauchen sie für ein KPI-gesteuertes Diversity Management. Zugleich dürfen wir nicht den Fehler begehen, die gewünschte „Mindset-Diversity“ auf messbare und erfassbare Dimensionen zu reduzieren. Denn was die Dimensionen nicht zeigen, ist das Thema Inclusion.“

Innovation is driven by Diversity – how can we drive Inclusion?

Diversity ist der Mix. Inclusion lässt den Mix wirken. Doch wie können wir eine Kultur der Inclusion gestalten?
In unserem Workshop möchten wir mit den Teilnehmer_innen Erfahrungen austauschen und neue Ideen generieren. Wie können Diversity Netzwerke zusammenarbeiten? Wie bringen wir die Dimensionen zusammen? Wie gelingt es uns, dass Mitarbeiter_innen als Individuen mit all ihren Facetten gesehen werden? Was können Einzelne dazu beitragen?

Denise Hottmann,
Head of Diversity & Inclusion Germany,
Boehringer Ingelheim

„Es kommt darauf an, dass wir unsere Mitarbeiter*innen als Individuen sehen und wertschätzen. In all ihren Facetten, nicht nur in einer. Wir bei Boehringer Ingelheim setzen deshalb den Fokus auf eine Kultur der Inclusion, die Menschen so sein lässt, wie sie sind.“