Offenheit als Schlüsselthema: PROUT AT WORK-Konferenz in Dortmund ein voller Erfolg

Vergangenen Freitag, am 17. Oktober 2014 waren in Dortmund Vertreter_innen von Weltfirmen zu Gast im Dortmunder Rathaus: adidas, BASF, Bayer, Commerzbank, Deutsche Bank, Deutsche Post, Deutsche Telekom, IBM, Siemens, SAP u.v.m. Insgesamt kamen über 90 Teilnehmer_innen aus 45 Unternehmen. 

Hintergrund der im Rathaus stattfindenenden PROUT AT WORK-Konferenz war das Zusammentreffen von Mitarbeiter_innennetzwerken von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transidenten Kolleg_innen (LSBT).
Die o.g. großen Firmen unterstützen solche Netzwerke in ihren Unternehmen, da man klar erkannt hat, was auch Jens Schadendorf in seinem Erfolgsbuch „Der Regenbogenfaktor“ beschreibt: dass lesbische, schwule, bisexuelle und transidente Arbeitnehmer_innen bisher häufig unterschätzte, wichtige Leistungsträger_innen sind und es deutliche Vorteile hat, sich als offener Arbeitgeber zu präsentieren. In Zeiten von Fachkräftemangel ist ein modernes Unternehmen gut beraten, sich gegen jegliche Form von Diskriminierung, auch die aufgrund der sexuellen Identität einzusetzen. Die Arbeitgeberattraktivität für diese Zielgruppe ist sehr viel höher, wenn man sich dort nicht aufgrund seiner sexuellen Identität verstecken muss.
Organisiert wurde die Konferenz von der PROUT AT WORK-Foundation, mit Unterstützung der Stadt Dortmund, der Deutschen Telekom und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Die Stadt Dortmund hat mit „ColouraDo“ ein eigenes Netzwerk von LSBT Kolleg_innen, die sich für ein diskrimierungsfreies Arbeitsumfeld bei der Stadtverwaltung Dortmund einsetzt.

Dr. Jean-Luc Vey, Vorstand PROUT AT WORK FOUNDATION, Bürgermeister Manfred Sauer, Susanne Hildebrandt von der städt. Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente, Albert Kehrer, ebenfalls Vorstand der PROUT AT WORK FOUNDATION

Die Konferenz bot interessante Vorträge, Workshops und eine Podiumsdiskussion. Außerdem war sie Plattform zum Austausch der Mitarbeiter_netzwerke. Alle Teilnehmenden bewerteten die Konferenz als großen Erfolg. Die Liste der o.g. Arbeitgeber zeigt: es lohnt sich, sich mit dem Thema zu beschäftigen.”