Stefan Falk von VINCI Energies Deutschland

Stefan Falk, geboren 1968, steht seit 2005 an der Spitze der Fire Protection Solutions Gruppe. Nach seinem Ingenieurstudium startete er seine Berufslaufbahn 1994 bei einem großen Brandschutzanbieter, den er nach sechs Jahren in unterschiedlichen Führungsfunktionen verließ. 2001 trat er in die Calanbau Brandschutzanlagen GmbH ein und wurde 2004 zu deren Geschäftsführer berufen. Unter seiner Führung wurden weitere Gesellschaften im gleichen Marktsegment erworben in der „Fire Protection Solutions Gruppe“ zusammengefasst.
Am 01. Januar 2016 wurde Stefan Falk zum Geschäftsführer der VINCI Energies Deutschland Schutzsysteme bestellt und übernahm den Vorsitz der Geschäftsführung der G+H Group.
Seit 2017 ist er zusammen mit Frank Westphal Geschäftsführer von VINCI Energies Deutschland.


Bildrechte: VINCI Energies Deutschland



PROUT AT WORK (PAW): Was hat Sie dazu bewegt PROUTEMPLOYER zu werden?

Stefan Falk: Unser Konzern VINCI betreibt eine entschlossene Gleichstellungspolitik die gegen jede Form der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf vorgeht. Vielfalt wird bei VINCI geschätzt und gefördert. Wir als deutsche Konzernsparte wollen auch Flagge zeigen und uns klar gegen Diskriminierung positionieren.

PAW: Mit welcher Initiative in Bezug auf LGBT*IQ-Chancengleichheit am Arbeitsplatz hatten Sie in Ihrem Unternehmen bereits Erfolg?

Stefan Falk: Wir haben konkret eine betroffene Person auf ihrem Weg zum coming-out begleitet. Wir möchten allen Mitarbeiter_innen Chancengleichheit bieten, ihnen die Möglichkeit geben sich zu outen und offen kommunizieren zu können.

PAW: Wobei erhofft ihr euch/ erhoffen Sie sich konkrete Unterstützung von PROUT AT WORK?

Stefan Falk: Wir möchten das Netzwerk nutzen, um uns mit anderen Unternehmen auszutauschen und und uns weiterentwickeln zu können.

PAW: Welche Ziele verfolgen Sie mit der PROUTEMPLOYER-Kooperation?

Stefan Falk: Wir wollen zeigen, dass uns dieses Thema wichtig ist. Chancengleichheit ist nicht nur eine Floskel, sondern gelebte Praxis.

PAW: Welche Aktivitäten gibt es bei VINCI Energies Deutschland zu LGBT*IQ-Diversity?

Stefan Falk: Durch die VINCI Ethik Charta und viele weitere Maßnahmen ist das Thema Diversity heute fester Bestandteil der Managertrainingsprogramme. In Frankreich hat VINCI ein Netz von mehr als 200 Diversity-Beauftragten, deren Hauptaufgabe in der Bewusstseinsschärfung und Diversity Training in den einzelnen Sparten und Unternehmen des Konzerns besteht. Wir möchten nun in Deutschland das Thema vorantreiben und fördern.

PAW: Warum ist es für Sie eine Herzensangelegenheit LGBT*IQ zu unterstützen?

Stefan Falk: Weil ich in meinem privaten und beruflichen Umfeld erlebt habe, dass es Personen schwer fällt, über ihre Andersartigkeit zu sprechen und beruflich zurückhaltend sind. Mitarbeiter_innen die zufrieden sind und sich wohlfühlen, können erfolgreicher arbeiten.

PAW: Lieber Herr Falk, vielen Dank für das Gespräch!