HOW TO Nr. 2: UN LGBTI Conduct for Business

In unserer globalisierten (Wirtschafts-)Welt haben Unternehmen viele Möglichkeiten, eine Kultur der Vielfalt, des Respekts und der Gleichheit zu fördern. Diese Erkenntnis wird seit 2011 auch von diversen Leitprinzipien des UN-Menschenrechtsrates gestützt: Jedes Unternehmen trägt Verantwortung, hat Menschenrechte zu respektieren und gegen Diskriminierung vorzugehen. Eine Frage der Ehre auf der einen Seite – wirtschaftliche Vorteile auf der anderen: Eine offene Arbeitskultur zieht neue Talente an, verbessert Entscheidungsprozesse und erhöht die Loyalität von Mitarbeiter_innen, Kund_innen und Investor_innen. Dieses Bewusstsein wächst – einige Unternehmen haben bereits Schritte unternommen, um ihren Verpflichtungen auch in Bezug auf LGBT*IQ-Rechte nachzukommen und sich für diese zu engagieren. Die meisten jedoch stehen in der Beschäftigung mit diesem Thema gerade am Anfang. In Zahlen heißt das: Anfang 2019 hatten insgesamt 241 Unternehmen die UN-Standards unterzeichnet und sich so für den Einsatz um LGBT*IQ-Rechte ausgesprochen.[1]


Diese sprachliche und inhaltliche Übersetzung der UN LGBTI Standards hilft bei einer unkomplizierten Auseinandersetzung mit dem Thema und zeigt konkrete Handlungsoptionen für den Arbeitsalltag auf. Von kleinen unternehmensinternen Aktionen bis hin zu globalen Initiativen ist für alle etwas dabei, um aktiv zu werden oder bestehendes Engagement auszubauen und so einen Teil zur Gleichstellung von LGBT*IQ-Menschen beizutragen.


Unser HOW TO Nr. 2: UN LGBTI Standards of Conduct for Business steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.



[1] Fabrice Houdart (2019) mit der Auflistung aller Unterzeichner_innen, verfügbar unter: https://bit.ly/2FoO32S