PROUT EMPLOYER DEG Invest
„Diversität – inklusive Queerness – ist eine Realität. Wer sich aktiv damit auseinandersetzt, schafft bessere Voraussetzungen für Zusammenarbeit, Innovation und nachhaltigen Erfolg.“
Joachim Schumacher ist Chief Risk Officer der DEG. Zuvor leitete er in der KfW Entwicklungsbank die Abteilung Ost- und Südostasien und in der DEG jeweils das Kreditrisikomanagement, den Geschäftsbereich Afrika & Lateinamerika sowie das Beteiligungsgeschäft der Bank. Schumacher studierte Betriebswirtschaftslehre in Kiel, Illinois und Köln mit dem Abschluss Diplomkaufmann. Er ist CFA Charterholder und Absolvent des Executive Development Program der Wharton School.
Warum ist es ein Anliegen für Sie, Vielfalt
in der DEG zu unterstützen?
Joachim Schumacher: Vielfalt in der DEG zu stärken ist mir ein zentrales Anliegen, weil gelebte Chancengleichheit und gegenseitiger Respekt entscheidend für unseren Erfolg sind. Als Geschäftsführer stehe ich persönlich für eine Kultur der Offenheit und Toleranz ein. Als Ally engagiere ich mich u. a. beim Pride Day in Köln und besuche Formate wie das „Dinner Beyond Business“ von PROUT AT WORK. Mir ist wichtig, Haltung zu zeigen – nach innen wie nach außen.
Welche Initiativen in Bezug auf Chancengleichheit am
Arbeitsplatz verfolgen Sie in Ihrem Unternehmen?
Joachim Schumacher: Wir fördern Chancengleichheit, indem wir einen Safe Space bieten und psychologische Sicherheit schaffen, sodass Mitarbeitende und Führungskräfte sich ernst genommen fühlen und es Anlaufstellen gibt, an die sie sich vertrauensvoll wenden können. Wir bemühen uns um eine gendergerechte Sprache, mit der wir unterschiedlichen Identitäten gerecht werden. Durch DEI‑Trainings, Awareness‑Sessions und Fair Pay zur Reduzierung des unbereinigten Gender Pay Gaps stärken wir Fairness, minimieren Bias und sensibilisieren für eine diskriminierungsfreie Unternehmenskultur.
Was sind die nächsten Schritte, Wünsche und Ziele
für Diversität bei der DEG?
Joachim Schumacher: Im nächsten Schritt möchten wir uns in unseren DEI-Zielen strategisch stärker aufstellen und diese hinterfragen. Wir reflektieren das Erreichte und definieren transparente Ziele für die kommenden Jahre. Ein Workshop mit Expert_innen, Allies und Netzwerkvertretungen – begleitet von PROUT AT WORK – bildet dabei einen zentralen Schritt. Die Ergebnisse dienen als Meilenstein für unsere weiterentwickelte Diversity‑Strategie, die wir künftig innerhalb der DEG und in unserer Öffentlichkeitsarbeit verankern möchten.
Wobei erhoffen Sie sich konkrete Unterstützung
von PROUT AT WORK?
Joachim Schumacher: Von PROUT AT WORK erhoffen wir uns Impulse als Think Tank für queere Themen sowie neue Perspektiven für unseren Arbeitsalltag. Besonders wichtig ist uns die Weiterentwicklung von Allyship in der DEG und der Ausbau unserer Netzwerke. Für unser Rainbow‑Netzwerk schätzen wir PROUT AT WORK als kompetente Sparringspartnerin auf Augenhöhe, die gemeinschaftlichen Erfolg ermöglicht und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit stärkt.
Was würden Sie anderen Unternehmen raten, die
Queer Diversity noch nicht für sich entdeckt haben?
Joachim Schumacher: Ratschläge zu geben ist schwierig, denn jedes Unternehmen sollte seinen eigenen Weg finden. Es gibt kein richtig oder falsch. Klar ist jedoch: Unternehmen bilden stets einen Mikrokosmos unserer Gesellschaft ab. Diversität – inklusive Queerness – ist eine Realität. Wer sich aktiv damit auseinandersetzt, schafft bessere Voraussetzungen für Zusammenarbeit, Innovation und nachhaltigen Erfolg.
Lieber Joachim, vielen Dank für das Gespräch!
