Breakout-Session Konferenz 2019

Breakout-Session Block I:

Uta Menges, IBM:
Ein Zeichen fürs Zeichen setzen

Der LGBT+ Ally Championship Practitioner Badge

Um uns auf dem Arbeitsmarkt attraktiv darzustellen und uns besser zu vernetzen, machen wir unser Wissen, unsere Erfahrungen und besondere Leistungen im Lebenslauf und in Online-Profilen sichtbar. Abschlüsse oder Zertifikate werten, etwa in Form von Badges (Abzeichen), Qualifikationen auf – visuell und informativ – und sind unternehmensübergreifend nutzbar.

Dies findet auch Anwendung, um persönliches Engagement für ein Thema auszuzeichnen, beispielsweise im Diversity-Bereich. IBM nutzt Badges, um besonderen Einsatz zu honorieren und Mitarbeitende, die sich für die Unternehmenskultur und das Miteinander einbringen, als Vorbilder hervorzuheben. In ihrer Session erzählt Uta Menges, Diversity & Inclusion Leader der IBM, über Dominoeffekte und Hürden, Rückenwind und Widerstände … und was sich im Unternehmen geändert hat, seit es ein Zeichen fürs Zeichen setzen gibt.

Jürgen Driftmeier, Deutsche Post DHL:
Flagge zeigen: Herausforderung und Chancen

Unterstützer_innen im Zeichen des Regenbogens

Geht es um LGBT+, Diversität und Chancengleichheit in der Arbeitswelt, ist der Aufbau eines Beschäftigten-Netzwerkes meist der erste Schritt. Aber was kommt dann? Was braucht es, um LGBT+ als elementaren Teil der Vielfalt im Unternehmen sichtbar und nachhaltig zu platzieren?

In seiner Session führt Jürgen Driftmeier, Initiator und Mitglied im Koordinator*innen Kernteam von RAINBOWNET, durch über 10 Jahre LGBT+-Netzwerkarbeit bei der Deutschen Post DHL Group. Dabei erzählt er von Erfolgen genauso wie von Herausforderungen und der aktuellen strategischen Neu-Ausrichtung von RAINBOWNET mit dem Aufbau eines Allies-Programms.

Sven Piekowski & Bernd Sonderhüsken-Puchtinger, Microsoft:
Allyship for everybody

Wie jede_r Diversity und Inclusion im Unternehmen fördern kann

Mehr und mehr Unternehmen erkennen die Chancen, die ein vielfältiges und offenes Arbeitsumfeld bieten. Trotzdem kann das Fördern einer solchen Kultur herausfordernd sein – vor der eigenen Haustür genauso wie in verschiedenen Branchen und Ländern. Viel zu oft fällt die hiermit verbundene Arbeit auf die Schultern von Einzelpersonen, die sich als betroffen bezeichnen, Menschen aus der Personalabteilung oder überzeugte Verfechter_innen des Themas.

Allyship-Programme können ein wertvoller Baustein einer D&I-Strategie sein, die alle Mitarbeiter_innen in den Kulturwandel einbezieht. Sven Piekowski & Bernd Sonderhüskenstellen in ihrer Session das LGBTIQ+ Ally-Programm im Microsoft GLEAM Netzwerk vor – und wollen sich mit dem Publikum über Erfahrungen mit ähnlichen und anderen Ansätzen austauschen.

Breakout-Session Block II:

Olaf Schreiber, BOSCH:
Vom Anfangsschwung zum Rückenwind

Allies werben ist nicht schwer, Allies halten dagegen sehr?

Ein Ally-Netzwerk zu gründen und erste Unterstützer_innen zu finden, ist meist recht einfach. Doch wie geht es dann weiter? Wie können wir Unterstützer_innen aktiv in die Arbeit der LGBT*IQ-Netzwerke einbinden? Wie können wir Allies unterstützen? Welche Aktivitäten sind hilfreich, um die Basis zu vergrößern und ein in der Breite funktionierendes Unterstützer_innennetzwerk zu erhalten? Wie können wir Allies Wertschätzung für ihre Arbeit zeigen?

Viele Fragen, denen Olaf Schreiber, Mitglied des Sprecher*innenkreises des LGBT*IQ Diversity Netzwerks „RBg“ der Bosch Gruppe, gemeinsam mit dem Publikum in einem offenen Austausch auf den Grund gehen wird.

Oliverio Walter-Gomes, Deutsche Bank:
Fishing for Allies – Netzwerkarbeit 2.0

LGBT*IQ lokal und global

Das Mitarbeiter_innen-Netzwerk dbPride wird bald 20 Jahre alt. Anfänglich als sicherer Ort für Mitglieder der LGBT*IQ-Community gedacht, ist es heute zunehmend Thementreiber innerhalb des Konzerns. Das Erfolgsrezept: Allies – das Botschafter_innen–Programm.

In dieser Session verrät der Sprecher von dbPride Germany, wie das Netzwerk neue Botschafter_innen gewinnt – genauso wie Erfolgsrezepte für gelungenes Networking jenseits der Community-Grenzen.

Marcel Mahnke-Wöhl & Norbert Nirschl, Deutsche Bahn:
Von I’m in zum Win-win
Allies – Chancen für Netzwerke und Unternehmen?

Welche Erwartungen haben Netzwerke an Allies? Wie hoch dürfen diese Erwartungen sein? Wie können Allies aktiv eingebunden werden? Wie gehen beide Seiten als Gewinner aus der Zusammenarbeit hervor?

Eine Breakout-Session mit Workshop-Charakter. Norbert Nirschl und Marcel Mahnke-Woehl von railbow (hinter-)fragen, spielen zurück, wägen ab – und erzählen aus dem Netzwerkkästchen des LGBT*IQ-Mitarbeiter_innennetzwerks der Deutschen Bahn.